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Charakterstarke Gipfel

Dienstag, den 28. Juni 2016

Die sieben höchsten Gipfel der Erde werden im Bergsteiger-Fachjargon gemeinhin als „Seven Summits“ bezeichnet – auf jedem Kontinent gibt es einen. Das bedeutet aber, dass man ganz schön viel reisen muss, um sie alle zu besteigen. Da liegen die „Seven Summits Stubai“ schon näher und sie sind auch einfacher zu erreichen. Außerdem sind es nicht ausschließlich die höchsten und schwierigsten Gipfel der Gletscherregion. Es sind die sieben schönsten und bekanntesten Spitzen, die von Stubaier Bergführern auserkoren wurden. Mit einem eigens angelegten Stempelpass kann man die Gipfelsiege dokumentieren und eine Trophäe erwandern. Auch für Bergsteiger-Neulinge interessant. Für sie bietet sich die Möglichkeit, sich von Gipfel zu Gipfel zu steigern.

Bei den Seven Summits Stubai geht es nicht nur um Höhe, sondern um das, was den Menschen diese Berge bedeuten. Sie sind über das ganze Stubaital verteilt und reichen vom Talanfang bis hin zum Talende. Einen Überblick über alle sieben Gipfel hat man beim Aussichtsplatz auf der Starkenburger Hütte. Dort informieren drei-dimensionale Infostellen über die Hintergründe und Geschichten der einzelnen Berge.

Sieben Berge mit Charakter
Bergen wird gerne eine Persönlichkeit verliehen. Sei es wegen ihres Aussehens, ihres Standortes, der Beschaffenheit der Felsen oder auch der Schwierigkeit der Besteigung. Einige dieser Kriterien treffen auch auf die ausgewählten sieben Berge zu, die zu den Seven Summits Stubai zusammengefasst wurden. Die Serles (2.717 m) thront am Eingang des Stubaitals, sie ist die Regierende. Der Hohe Burgstall (2.611 m) im Gebiet der Schlick 2000 gibt durch seinen einzigartigen 360-Grad-Panoramablick am überzeugendsten die Vielfalt der Stubaier Berge preis, er ist der Überzeugende. Der Elfer (2.505 m), dessen Hauptgipfel sich hinter einem zweiten Zacken verbirgt, wird als der Schüchterne beschrieben. Ganz anders der Habicht (3.277 m), der unverrückbar inmitten des Tales steht und deshalb als der Markante gilt. Die wunderschöne Rinnenspitze (3.003 m) mit dem darunterliegenden Rinnensee ist die Verlockende und der Wilde Freiger (3.418 m) der Fordernde. Wohl deshalb, weil der lange Aufstieg über Steige, Gletscherhänge und Eisflanken konditionell einiges abverlangt. Am Ende des Tales und mit einer Ruhe ausstrahlenden Haltung übersieht das Zuckerhütl (3.507 m), der höchste Berg im Stubai, alle anderen und wird der Zurückhaltende genannt.

Belohnung und Begleitung
Besteiger der Seven Summits werden für die erfolgreiche Bewältigung der Gipfel belohnt. Auf jedem Gipfel befindet sich ein Prägewerkzeug, mit welchem der Seven Summits Stubai-Gipfelpass „gestempelt“ werden kann. Für drei bewältigte Gipfel kann man sich in den Büros des Tourismusverband Stubai Tirol ein T-Shirt abholen und für sieben, die Seven Summits-Trophäe aus Zirbenholz.
Während manche Seven Summits relativ leicht auch ohne Bergführer zu besteigen sind, fordern andere Technik und Alpinwissen. Kompetente Begleiter stehen im Stubaital gerne zur Seite und garantieren einen sicheren Aufstieg.

Foto: TVB Stubai Tirol / Andre Schönherr

Kategorie: Wandern