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Die schönsten Ziele liegen auf dem Weg

Montag, den 04. Juli 2016

Die Felbertauernstraße durch den Nationalpark Hohe Tauern ist die landschaftlich reizvollste Route für Urlauber, die es in den Süden zieht. Auf der preisgünstigen und staufreien Alternative zum Brenner und zur Tauernautobahn liegen viele lohnende Ausflugsziele direkt an der Strecke. Zum Beispiel das idyllische Gschlößtal – dank Dreitausender- und Gletscherpanorama in Kombination mit einem kinderwagentauglichen Wanderweg ist das autofreie Tal ein Highlight für die ganze Familie. Wer auf dem Weg in den Urlaub etwas Bergluft schnuppern will, sollte hier unbedingt eine Pause einlegen.

„Staunen statt Stauen“ – das war schon jeher das Motto aller Urlauber, die seit 1967 auf dem Weg nach Osttirol, Kärnten oder weiter nach Italien die Felbertauernstraße nutzten. Die mit 36 Kilometern kürzeste Nord-Süd-Verbindung zwischen Mittersill und Matrei führt durch eine wahre Bilderbuch-Gebirgslandschaft. Wie wäre es mit einem echten Geheimtipp? Vom Südportal der Felbertauernstraße ist es nur ein Katzensprung bis zum autofreien Gschlößtal, das sich mit zwei Almdörfern, einer berühmten Felsenkapelle und drei Gasthäusern wunderbar für einen Zwischenstopp eignet. „Wir sind stolz auf die traumhafte Landschaft entlang der Felbertauernstraße“, erklärt der Vorstandsdirektor der Felbertauernstraße AG, Mag. Karl Poppeller. „Das Gschlößtal ist mit seinen Dreitausendern und einem Gletscher hochalpin und gleichzeitig für jedermann leicht zugänglich.“ Mit etwas Glück können die Wanderer Murmeltiere oder sogar den seltenen Bartgeier entdecken, auf jeden Fall Alpenblumen und traumhafte Panoramen.

Der Weg ins Tal beginnt gleich hinter dem Matreier Tauernhaus. Hier kann man gut parken, sich mit der legendären Tauernhaus-Forelle oder Kasnocken stärken und dann einfach los spazieren. Die Wanderung bis zum Venedigerhaus ist mit vier Kilometern und 200 Höhenmetern sogar kinderwagentauglich und in einer Stunde zu schaffen. Wer nicht selbst laufen will, bucht sich eine Pferdekutsche. Egal ob man mit Pferdestärken unterwegs ist oder zu Fuß: Bald reihen sich die schönsten Ausblicke aneinander. Wasserfälle stürzen aus den Berghängen, die wettergegerbten Holzhütten der Almdörfer Außergschlöß und Innergschlöß versetzen einen in längst vergangene Zeiten. Mittendrin: die historische „Felsenkapelle“. Sie wurde zum Schutz vor Lawinen schon im 19. Jahrhundert in Stein gehauen. „Die Felsenkapelle ist in ihrer Bauweise einzigartig im Alpenraum und die meist fotografierte Kapelle Osttirols – ein echtes Highlight“, betont Mag. Karl Poppeller.

Jetzt rückt der schönste Talschluss der Ostalpen immer näher mit dem faszinierenden Panorama der Dreitausender-Eisriesen Klein- und Großvenediger sowie dem „Schlatenkees"-Gletscher. Und mit ihm das Venedigerhaus, das mit Sonnenterrasse und traumhaftem Blick punktet. Dort werden Gäste mit typischen Osttiroler Speisen wie Schlipfkrapfen verwöhnt. Die einen probieren gleich die heimischen Spezialitäten, die anderen wagen sich noch ein Stück auf den Gletscherweg, der zur Alten Prager Hütte führt und mit Moränen, Mooren, uralter Vegetation, Gletschereis und dem Salzbodensee einiges zu bieten hat. Die Zeit verfliegt und die Weiterreise naht. Aber vielleicht kommt man ja einmal wieder? Sowohl das Venedigerhaus Innergschlöß als auch das Berghaus Außergschlöß und das Matreier Tauernhaus bieten Übernachtungsmöglichkeiten an und sind der perfekte Ausgangspunkt für Tageswanderungen oder alpine Touren in die Venedigergruppe. Und, sie sind ganz leicht zu erreichen – über die staufreie Felbertauernstraße.

Foto: Petra Kraler

Kategorie: Wandern