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Erstbesteigung Großvenediger

Sonntag, den 27. November 2016

„Weltalte Majestät“ wir er aufgrund seines imposanten Erscheinungsbildes genannt, den Namen bekam er von Ignaz von Kürsinger und er ist mit seinen 3.666 Metern der höchste Berg im Salzburger Land – der Großvenediger.

Dieses Jahr jährt sich die Erstbesteigung zum 175. Male. Lange galt er als unbezwingbar und selbst der Großglockner, der höchste Berg Österreichs, wurde schon vor dem Großvenediger erobert.

Den ersten Ersteigungsversuch gab es bereits vor 1828 durch Paul Rohregger. Er erreichte die Venedigerscharte aus dem Untersulzbachtal. Am 9. August 1828 scheiterte auf Grund eines Lawinenabgangs eine Expedition von 17 Männern, darunter auch Erzherzog Johann, beim Versuch, den Gipfel zu erreichen.

Erst 40 Jahre nach der Erstbesteigung des Großglockners erreichte am 3. September 1841 eine von Josef Schwab geführte Gruppe den Gipfel. Mit dabei waren unter anderem Anton Ruthner und Josef Lasser von Zollheim (die die Besteigung Anfang 1841 geplant hatten), Otto von Gravenegg, Ignaz von Kürsinger sowie der siebzigjährige Paul Rohregger, der 1828 Erzherzog Johann geführt hatte und dabei in jene die Expedition beendende Lawine gekommen war. Ausgangspunkt der Besteigung war Neukirchen am Großvenediger, wo natürlich die Erstbesteigung ausgiebig gefeiert wurde. Der Weg führte durch das Obersulzbachtal und über die Stierlahnerwand. Von den 40 beteiligten Männern erreichten 24 den Gipfel, die anderen blieben wegen Müdigkeit zurück.

Wer einmal es den Pionieren gleichtun mag, der ist aufgehoben beim Bergführerbüro Neukirchen mit den erfahrenen Bergführern und wird betreut von Emil Widmann und seinem Team der Kürsingerhütte.


Kategorie: Berge