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Genussvolle Sommermomente

Montag, den 11. Mai 2015

Auch im Sommer 2015 stellt das Stubaital sein Angebot ganz in das Zeichen des aktiven Genusses. Die Seven Summits Stubai, die Naturschauplätze und der WildeWasserWeg, der für diesen Sommer mit einer neuen Attraktion aufwarten kann, wollen erwandert werden. Die Eisgrotte am Stubaier Gletscher, der Scheibenweg in der Schlick 2000, der Serlespark-Rundwanderweg am neuen Speicherteich der Serlesbahnen und die Geh-Zeiten-Wege am Elfer in Neustift bieten unterhaltsame Möglichkeiten für Groß und Klein. Kulinarisch verwöhnt wird man in den Hütten des Tales, die auf Regionalität und Gastfreundschaft setzen. Davon überzeugen kann man sich auf den Stubaier Genussrouten oder etwa bei den Genuss-Wandernächten entlang des WildeWasserWeges.

Genuss bedeutet nicht nur sich satt zu fühlen. Es bedeutet den Geist und den Körper in einen Zustand zu versetzen, bei dem man sich wohlfühlt. Diesen ganzheitlichen Ansatz können Urlauber im Stubaital voll auskosten – und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Beim Wandern tut man etwas für Geist und Körper. Einerseits ist man in Bewegung und andererseits nimmt man seine Umwelt bewusster und intensiver wahr. Das ist auf den bestens ausgebauten Wanderwegen des Stubaitals besonders spür- und erlebbar. Etwa auf dem WildeWasserWeg, der mit dem Grawa Wasserfall sogar einen gesundheitsfördernden Aspekt besitzt. Am Fuße des Wasserfalles lässt es sich auf einer Holzplattform wunderbar aushalten. Speziell angefertigte Liegen erleichtern es den Besuchern die gesundheitliche Wirkung, die der Gischt des Wassers nachgewiesen worden ist, voll auszunutzen. Im Sommer 2015 kann außerdem eine weitere Etappe erwandert und bestaunt werden. Der neu eröffnete Abschnitt führt durch eine imposante Schlucht – dem Ruetzkatarakt – talauswärts.

Informatives, lehrreiches, unterhaltsames und abenteuerliches Wandervergnügen bereiten die vielen Themenwanderwege im Stubaital. Die Geh-Zeiten-Wege am Elfer, rund um die größte begehbare Sonnenuhr im Alpenraum, beschäftigen sich mit den Kreisläufen der Natur. Am im Sommer 2015 neu errichteten Speicherteich bei den Serlesbahnen in Mieders können große und kleine Baumeister dem Bau beiwohnen und am Serlespark-Rundwanderweg durch Gucklöcher den Fortschritt beobachten.

Im Wanderzentrum Schlick 2000 leiten interessante Informationstafeln und Kunstinstallationen am Naturlehrweg, Panorama- und Erlebnisweg sowie am Alpenpflanzenlehrpfad die Wanderer von einer Station zur nächsten. Am Schlicker Scheibenweg übernimmt dies eine kleine Holzscheibe, die über eigens kreierte Bahnen talwärts gerollt wird und mit welcher die Kinder um die Wette laufen.

Ganz nach oben führen die Wanderungen mit Audio-Guide am Stubaier Gletscher. Interessante Geschichten begleiten die Wanderer auf den Touren auf knapp 3.000 Meter und geben unter anderem Einblicke in die Entstehung der Gletscherbahn sowie zum Gletscherschutz. Genauso wie die Eisgrotte am Stubaier Gletscher, die ins Innere des ewigen Eises führt. Auf einem 200 Meter langen Rundgang durch die Eisgrotte werden Gletscherphänomene begreifbar gemacht. Nur wenige Gehminuten von der Bergstation der Schaufeljochbahn und dem TOP OF TYROL ist die Kapelle Schaufeljoch entfernt. Eine Einkehr an diesem Ort der Stille mit Rundumblick in die Stubaier Gletscherwelt ist auf jeden Fall lohnenswert.

Etwas sportlicher geht es auf dem Stubaier Höhenweg zur Sache. Die rund 100 Kilometer lange Strecke kann mit Hüttenübernachtungen in circa acht Tagen begangen werden oder man nimmt sich einzelne Etappen an mehreren Tagen vor.

Ausgehend vom Talboden, etwa von Neustift aus, führen schließlich noch der Besinnungsweg oder der Franz Senn Weg die Gäste hin zu beeindruckender Natur. In Telfes, dem Rosendorf im Stubaital, können auf drei verschiedenen Routen über hundert, ausschließlich prämierte Rosensorten bei den Wanderungen durch das sonnenverwöhnte Dorf bewundert werden. Schön verzierte Rastplätze bieten dabei immer wieder Gelegenheit sich auszuruhen und die Aussicht auf das einzigartige Stubaital in vollen Zügen zu genießen. Startpunkt ist jeweils beim neu erbauten Freizeitzentrum StuBay an der Telfer Landesstraße.

Genüssliche Ausblicke belohnen die Besteiger der Seven Summits Stubai. Es sind dies die sieben schönsten und markantesten Berge des Stubaitals, die mithilfe eines eigenen Stempelpasses gesammelt werden können. Aber auch Abstecher auf die Gipfelplattform „TOP OF TYROL“ am Stubaier Gletscher – die von GEO unter die zehn spektakulärsten Aussichtsplattformen weltweit gewählt wurde –, auf die Aussichtsplattform „StubaiBlick“ in der Schlick 2000 oder zur größten begehbaren Sonnenuhr im Alpenraum am Elfer in Neustift lohnen sich und gewähren atemberaubende Sichtweisen auf das Gletschertal. Nicht immer ganz so offen und gelegentlich im Verborgenen gelegen, präsentieren sich die Naturschauplätze des Tales. Sie sind nach den jeweiligen Flurnamen benannt und tragen Bezeichnungen wie Kartnall, Eulenwiesen, Gschmitz oder Telfer Wiesen. Es sind Orte, die Geschichten erzählen und die Geschichte durch raffiniert verbaute Informationstafeln zeigen. Plätze, die Ansichten und Aussichten präsentieren. Weil man an solchen Naturschauplätzen einfach verweilen und genießen muss, laden dort Bänke und Liegen zum Rasten und Träumen ein.

Bei so viel Bewegung dürfen die Stärkungen zwischendurch natürlich nicht zu kurz kommen. Und das wird den Besuchern des Tales auf vielfältige Arten ermöglicht. Fünf ausgewiesene Genussrouten führen hin zu verarbeitenden Betrieben, in denen die selbst produzierten Köstlichkeiten auf der Speisekarte angeboten werden. Das Stubaier Genussprogramm schlägt jeden Tag ein anderes Highlight vor, wobei dann typische Leckerbissen mittels Genussgutscheinen gleich mit allen Sinnen genossen werden können.

Am Berg bieten die Betreiber der Hütten des Österreichischen Alpenvereins unter dem Motto „So schmecken die Berge“ regionale Spezialtäten höchster Güte an. Stubaier Genussbetriebe weisen lokale Produkte und Gerichte auf ihrer Speisekarte mit dem Qualitätszeichen „Stubaier Kostbarkeiten“ aus. Diese Almen und Hütten verwenden regionale Rohstoffe für die Veredelung ihrer Speisen. Im Tal garantiert eine Auszeichnung für Betriebe mit hohem Qualitätsstandard – das „Tiroler Wirtshaus“-Gütesiegel – wunderbare Gaumenfreuden. Heimische Schmankerln findet man zudem in ausgewählten Bioläden, Bauernhöfen und Metzgereien. Wer ein kulinarisches Stück Stubai mit nach Hause nehmen möchte, dem empfiehlt sich ein Einkaufsbummel am wöchentlichen Bauernmarkt in Neustift. Besondere Genussmomente bescheren außerdem die beiden Genuss-Wandernächte, bei denen man nachts von einem Genussstand zum nächsten wandern kann. Die erste findet am 31. Juli 2015 statt und lässt den Grawa Wasserfall in strahlendem Licht erleuchten. Die zweite findet am 14. August, unmittelbar neben dem 2015 neu eröffneten Wegstück des WildeWasserWeges, dem Ruetzkatarakt, statt.

Foto: ©TVB Stubai Tirol/Andre Schönherr | Auf der Alm schmeckts besonders gut.

Kategorie: Wandern