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Hütten anno dazumal - heute die Wiesbadener Hütte

Samstag, den 05. März 2016

Am . 14. Juli 1865 bestiegen 4 Männer erstmals den Biz Buin (3.312m), die höchstgelegene Spitze im späteren Arbeitsgebiet der Sektion Wiesbaden des DAV. Es waren Joseph Anton Specht, Jakob Wellmann und Franz Pöll sowie Jakob Pflitscher. Diese Besteigung zog diverse andere nach sich (Silvrettahorn, Dreiländerspitze, Signalhorn) und es war nicht verwunderlich, dass zunächst 1884 an der Bieler Höhe das Madlenerhaus entstand, quasi als Stützpunkt für die Gipfelregion.

1893 wurde dann der Bau der Wiesbadener Hütte beschlossen. Am 21. August fand die Einweihung statt, 16 Betten in 3 Zimmern, davon eines für die Damen.

Durch die hohe Frequenz wurde die Hütte 1903 erweitert.

Nach dem ersten Weltkrieg waren manchmal 150 Personen auf 30 Schlafplätzen als Gäste anwesend.

Im zweiten Weltkrieg wurde die Hütte als Ausbildungshütte für Grenzschutztruppen genutzt, nach dem Krieg war die Hütte von den Franzosen besetzt, welche leider alles brennbare in den Öfen verfeuerten.

Im Jahr 1956 erhält die Sektion Wiesbaden die Hütte zurück und musste dann 1958 auf Grund des übergroßen Andrangs im Sommer und Winter schon wieder erweitert werden.

Heute bietet die Hütte folgendes und freut sich zahlreicher Beliebtheit ihrer Gäste:

Sie liegt am Ende des Ochsentales in der Silvretta und dient als Ausgangspunkt für zahlreiche Touren zu unseren Nachbarn wie dem Großen Piz Buin, dem Großen Litzner, dem Piz Linard und den Fluchthörnern mit deren blau schimmernden Gletschern, um nur einige zu nennen.
Man erreicht sie von der Bielerhöhe aus durch das Ochsental in 2 Stunden Gehzeit. Über den Radsattel sind es 3 Stunden, von der Jamtal Hütte 3 Stunden und von der Tuoi Hütte aus 2 Stunden Gehzeit.

80 Betten und 100 Lager
Verleih von Hochgebirgsausrüstung und Gepäcktransport auf Anfrage
regionale und gutbürgerliche Speisen aus unserer Küche
bei Bestellung erhalten Sie bei Übernachtung auch Halbpension


Kategorie: Geschichte