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Pragser Wildsee und Bergtour auf den Hochalpenkopf

Donnerstag, den 17. November 2016

Pragser Wildsee und Bergtour auf den Hochalpenkopf (2542m)

Der Pragser Wildsee liegt auf eine Höhe von ca. 1500m und zählt zu den schönsten Seen in Südtirol und wird auch gerne als die „Perle der Alpenseen bezeichnet. Viele Geschichten und Sagen ranken sich um den prächtigen See mit seinen gewaltig schillernden Farben. Auch die Geschichte seiner Entstehung begeistern die Menschen. Der See mit seinem tiefblauen nach Smaragden leuchtendem Wasser liegt am Ende des gleichnamigen Pragser Tales umrahmt von den Gipfeln der Dolomiten.

Viele Spaziergänger, Radfahrer und Bergsteiger lockt der See im Laufe des Jahreskreises an, der durch einen Muren Abgang und natürlich gestautem Becken entstanden ist. An den Ufern findet man Entspannung sowie eine kühle Erfrischung nach einer langen Bergtour. Wer das erste Mal an den Ufern steht ist wegen dem gewaltigen Bergpanorama des bekannten Seekofels (2810m) sprachlos und begeistert. Der sagenumworbene „Torberg“, das Tor zum unterirdischen Reich der Fanes wird immer noch von Touristen gesucht aber ob es gelingen wird den Eingang wieder zu entdecken wird die Zukunft weisen.

Wanderung auf den Hochalpenkopf

Vom Parkplatz am Pragser Wildsee (1500m) folgt man dem Uferweg bis zum südlichen Ende des Sees. Hier führt uns nun ein Schotterweg (Weg Nr. 19)

westwärts in angenehmer Steigung durch das Grünwaldtal, an der Grünwaldalm (1590m) vorbei, bis zur Alten Kaser (1751m).

Vorbei an den Almen geht der Weg rechts Weiter steil hinan über die Pragser Furkel folgt man dem markierten Steig Nr. 61 .Über Alm Böden zum Gipfel des 2542 m Hochalpenkopf.

Der Gipfelsieg ist unser

Einkehrmöglichkeiten:

Im historischen Hotel Pragser Wildsee in Prags mit seiner Traumlage direkt am See und im UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten. Es gibt auch die Möglichkeit kleiner Imbissstuben und Grillstationen am Rande des Sees.

Und hier die Sage

In ferner Vorzeit wurden die Pragser Berge von den Wilden bewohnt, welche weder bösartig noch schlecht waren, aber so genannt wurden, da sie die Gestalt von Bergen hatten. Ihre Zeit verbrachten diese Wilden mit dem Schürfen nach Edelsteinen und Gold, dessen Glanz sie über alles liebten.

Sie handelten nicht nur mit dem kostbaren Gut, sondern stellten damit auch verschiedene Gegenstände her. Nach einiger Zeit kamen Hirten aus dem Tal, um ihr Vieh auf den wunderschönen und blumenübersäten Wiesen rund um den Pragser Wildsee weiden zu lassen. Somit kamen sie auch in Kontakt mit den Wilden, welche den Schäfern ihre Schätze zeigten, sowie diesen auch immer wieder selbstgeschmiedeten Ketten oder Ringe schenkten.

Jedoch wurden die Hirten vom Glanz des Goldes besessen und mit der Zeit immer gieriger. Diese Gier wurde zur Sucht und so begannen sie, die Wilden zu bestehlen. Die Wilden wurden überdies wütend und versuchten ihre Schätze zu verteidigen, denn sie waren den Schäfern in ihrer Stärke überlegen. Jedoch waren die Hirten viel schlauer und so gelang es ihnen, immer mehr Gold und Edelsteine zu rauben.

Um ihre Habe zu verteidigen sahen die Wilden nur noch eine Maßnahme und öffneten die unterirdische Quellen, welche sich zu einer großen Wasserfläche vereinten und die Reichtümer verschlangen. Der nun entstandene See trennte das Tal der Schäfer von den Bergen der Wilden und, da der See durch die Wilden entstand, wurde er „Wildsee“ genannt. Das Tal, aus dem die Hirten stammten, war das Pragser Tal, weswegen er den Namen „Pragser Wildsee“ trägt.

Quelle Sage : Hochpustertal.net


Kategorie: Wandern