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Bock auf Tirol

Sagenhafte 45 Eisklettergebiete im Pitztal

Donnerstag, den 26. Januar 2017

Sie tragen Namen wie Havanna, Monsterline, Shark oder Spiel mit dem Feuer – und beschreiben Koordinaten im Paradies: Wenn die imposanten Wasserfälle des Pitztals als bizarre Skulpturen erstarren, haben Eiskletterer hier die Qual der Wahl. Mit insgesamt 45 ausgewiesenen Eisklettergebieten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade gehört das Pitztal längst zu den absoluten Hot Spots der Szene.

Der 455 Meter hohe Luibisbodenfall, der sich am Ortsrand von Stillebach auftürmt und den man nach fast jeder Stufe problemlos abbrechen kann, wird besonders gern für Kurse und Schulungen genutzt. Zahlreiche Einstiege sind auf kurzem Weg erreichbar, andere liegen in der hochalpinen Abgeschiedenheit. Zu den absoluten Highlights zählen die Piösmesfälle am Fuße der 3353 Meter hohen Rofelewand – einem der schroffsten Berge des Pitztals. Am besten, man nimmt sich einen Bergführer und stapft auf Tourenskiern durch die weißen Weiten hin zur eisigen Herausforderung. Generell empfiehlt es sich, die ersten Ausflüge im Pitztal mit einheimischen Guides zu unternehmen, die die Struktur des Eises aufgrund jahrelanger Erfahrung lesen und beurteilen können ebenso wie die aktuelle Lawinenlage und das Wetter.

Bergschulen gibt es demnächst natürlich auch bei uns. Viel Spaß.

Foto: ©TVB Pitztal

Kategorie: Klettern