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SKILIFT-ANSTELL-TIPPS - nicht immer ernst gemeint

Dienstag, den 16. Februar 2016

Geduld ist eine Tugend, heißt es. Das stimmt – besonders als Skifahrer in der Hauptsaison ist man gesegnet, besitzt man diese Eigenschaft. Leider gehört sie nicht zu den Stärken eines jeden, aber Skifahren geht man trotzdem gern. Die modernen Skilifte sind zwar schon super schnell, aber generell - Anstellen und Warten? Dafür hat man echt keine Lust. Da kann man doch sehr froh sein, dass es super Schlachtpläne gibt. Hier ein paar, nicht immer ernst gemeinte Tipps:

a. Singles sind schneller

Fakt ist, dass ihr euch alleine schneller durch die Warteschlange schlängelt, als wenn ihr zu zweit oder zu dritt unterwegs seid. Außerdem gibt’s an manchen Liften spezielle Single-Lines, durch die man wie beim Priority Boarding am Flughafen super schnell an Bord kommt.

b. Aktives Anstellen

Es gibt oftmals echt riesigen große Lücken in der Warteschlange. Diese schnell erkennen und die Unaufmerksamkeit anderer nutzen, das ist wohl der größte Schlüssel zum Erfolg. Einfach geschickt den linken und rechten Ski heben, über den gedanklich Abwesenden Anstell-Nachbarn steigen, nach vorne rutschen und die Lücke ausfüllen. Man glaubt gar nicht, wie viele Reihen man mit dieser Methode vorankommt. Dass ihr beim Anstellen bei der Sache bleibt, ist also absolut wichtig! Quatschen könnt ihr noch die ganze Liftfahrt über.

Eines sei an dieser Stelle noch erwähnt: Das ist eine echt dreiste Variante, Freundem macht man sich so keine und Drängeln ist keine gute Idee! Führt eher zu schlechter Stimmung unter den Wartenden. Außerdem kann das mit den ganzen Skiern und Stöcken schnell zu einem gefährlichen Unterfangen werden.

c. Die Außenbahn wählen

Macht die Warteschlange eine Links-Kurve, dann stellt euch am besten rechts an. Der Weg ist zwar um einiges weiter, aber die Schlange bewegt sich schneller. Warum das so ist? Darüber hab ich mir ehrlich gesagt noch nie Gedanken gemacht.

d. Auf neuere Liftmodelle setzen

Neue Liftanlagen fahren nicht nur schneller, sie können in der Regel auch mehr Menschen auf einmal befördern. Ein 8er Sessellift bringt euch somit mit Sicherheit schneller ans Ziel als ein klappriger 2er-Sessellift ohne Sitzheizung und Dach.

e. Den Einkehrschwung verschieben

Ich weiß, das kann manchmal hart sein. Aber es ist effektiv. Verschiebt eure Mittagspause auf 13 Uhr. Dann habt ihr die Lifte mindestens eine Stunde für euch alleine. Die Pisten sind leer und die Hütten trettenvoll. Nach der Mittagszeit wendet sich das Blatt. Aber da sitzt ihr dann gemütlich in eurer Lieblingshütte.

f. Pisten-Geheim-Tipps

Kaum zu glauben, aber es gibt sie noch: die Geheimtipps unter den Abfahrten. Aus unerklärlichen Gründen existieren exzellente Skipisten, auf denen sich nur wenige hinunterschwingen. Das wiederum wirkt sich selbstverständlich auch auf die Wartezeit am Lift aus. Stegbach im Alpendorf ist so ein Geheimtipp. Zumindest war sie es bis jetzt.

g. Der frühe Vogel fängt den Wurm

Ja, das trifft definitiv auch beim Skifahren zu. Wer es als sogenannter Early Bird um 8:30 Uhr mit der ersten Liftfahrt auf den Berg schafft, der hat zumindest für 30 Minuten seine Ruhe – ob auf der Piste oder beim Einstieg in den Lift.

h. Schönwetter-Fahrer haben’s schwer

Das gehört zwar nicht zu meiner präferierten Maßnahme, um Wartezeiten einzusparen, aber manchmal muss man durch - durch Nebel, Schneefall, Wind und Wetter. Bei widrigsten Bedingungen skizufahren kostet einiges an Überwindung. Und Spaß macht es auch keinen und überhaupt…vielleicht streich‘ ich das auch wieder von meiner Liste.

i. „Lasst mich durch, ich bin Arzt“

Zugegeben, das hab ich bisher noch nicht ausprobiert. Aber ich kenne jemanden, der jemanden kennt, der es schon versucht hat. Und es hat funktioniert. Völlig gestresst dreinschauen, wichtigtuerisch die Pistenkollegen beiseiteschieben und lauthals rufen: „Lasst mich durch, ich bin Arzt“!

Foto: skiamade

Kategorie: Ski