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Blizzard Ski
Bock auf Tirol

Von der Hütte in den Schnee

Samstag, den 29. November 2014

Der Kachelofen wärmt, das Holz knistert und Kaffeegeruch steigt in die Nase. Der Hüttenwirt pinnt ein Blatt Papier mit dem aktuellen Wetterbericht auf die Korkwand neben der Gaststube und die ersten Skibindungen klacken vor der Haustür. Der Schnee von letzter Nacht hat die Bank vor dem Stubenfenster zugedeckt und glitzert unter den ersten Sonnenstrahlen des Tages. Gondeln schweben Richtung Himmel. Schon bei der ersten Marmeladensemmel dreht sich das Gespräch am Nachbartisch darum, welche Skipisten man heute erkunden möchte.

Zurück zur Natur auf der Alm
In Osttirol schlafen Gäste in der Thurntaler Rast direkt beim Skigebiet Hochpustertal in einer Ferienwohnung oder in der urigen Hofelet Alm. Dort können sie gleich nach dem Frühstück die Ski anschnallen und die ersten Schwünge in die Piste zeichnen. Auf 60 Quadratmetern machen zwei bis sechs Personen in der Hofelet Almhütte eine Zeitreise, denn hier gibt es keinen Strom und kein Leitungswasser. Am Brunnen vor der Hütte fließt Trinkwasser für den Frühstücks-Tee, der Kaiserschmarrn brutzelt wie zu Omas Zeiten am Gasherd.

Alpenvereinshütte und Matratzenlager
Fünf Minuten zu Fuß von der Mittelstation der Stubaier Gletscherbahn entfernt liegt die Dresdner Hütte. Die Alpenvereinshütte bietet 140 Personen in Zwei- und Mehrbettzimmern Platz. Fließend Kalt- und Warmwasser gibt es im Zimmer, Münzduschen und WCs auf den Etagen. In der Sauna wärmen sich die Wintersportler wieder auf, im Skistall und im Trockenraum sind Ski und Skischuhe verstaut. Gruppen bis zu 14 Personen können sich in der neu renovierten Zollhütte einquartieren und auf Wunsch auch zum Frühstück oder Abendessen gleich nebenan in der Dresdner Hütte Platz nehmen. In der Zollhütte schlafen Gäste in einem Vierbett-Zimmer oder machen es sich im Schlafsaal am Dachgeschoß gemütlich. Er bietet Platz für bis zu zehn Personen. In der Stube mit Kachelofen wird Karten gespielt, in der Teeküche kocht das Wasser.

Skitourengeher und Skifahrer, die es gemütlich mögen, übernachten auf der Erfurter Hütte im Skigebiet Rofan. Diese Alpenvereinshütte auf 1.834 Meter Seehöhe ist ein wichtiger Touren-Stützpunkt im Rofan – mit der Rofanseilbahn gelangen Wintersportler mühelos zur Hütte. Zahlreiche weitere Alpenvereinshütten wie die Bielefelder Hütte im Skigebiet Hochoetz oder die Dortmunder Hütte im Kühtai ermöglichen zwischen Mitte Dezember und Mitte April preiswertes Wohnen direkt bei Skigebieten – entweder im Matratzenlager oder in Zwei- und Dreibettzimmern.

Gipfelglück und Aussicht
Am höchsten Punkt des Skigebietes am Venet auf 2.212 Metern Seehöhe ist nicht der Fernseher, sondern die Fernsicht das Highlight. Durch die großen Fenster in den modern eingerichteten Zimmern Gipfelhütte am Venet schweift der Fernblick vom Arlberg über die Ortler-Gruppe und die Zugspitze bis zum Riffler und den Gipfeln der Kaunertaler Gletscher. Die Gipfelhütte steht auch Reise-Gruppen, Vereinen, Familien und Individualisten offen. Sie genießen die Aussicht in den Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmern und starten ihre Skiabfahrt vor der Haustür.

Wein, WLAN und Gemütlichkeit
Auf Qualität und Liebe zum Detail setzt das Team der Angerer Alm in St. Johann. In drei Stuben mit insgesamt 100 Sitzplätzen serviert es regionale Köstlichkeiten in Tiroler Wirtshausmanier. Der hauseigene Weinkeller wartet mit erlesenen Tropfen auf, Feinschmeckermenüs versüßen den Abend. In den 13 Zimmern mit typischem Almcharakter ist gibt es kabellosen Internetzugang.

Foto: Tirol Werbung

Kategorie: Ski