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Bock auf Tirol

Wo Eltern in den Seilen hängen ...

Montag, den 09. Mai 2016

Bergseen klar wie Kristall, Hängebrücken spannend wie im Film, Natur-Abenteuer auf Almwiesen und spektakuläre Aussichtsplattformen über dem Abgrund: Immer mehr Familien entdecken die Alpen als Abenteuerland - und als vielfältige und günstige Alternative zu überfüllten Stränden. Berge sind selbst für den kritischen Nachwuchs nicht mehr „Bähh“, wenn unterwegs schmale Pfade und abenteuerliche Steige für Abwechslung und Erlebnis sorgen. „Wandern“, widerlegt Florian Phleps vom Tourismusverband Pillerseetal - Kitzbüheler Alpen die gängige Meinung, „erlebt eine Renaissance, ist nicht mehr kleinkarriert, sondern absolut cool – auch bei der jungen Generation“.

In Lagen zwischen 800 und 2000 Metern öffnen sich zwischen Waidring, St. Ulrich am Pillersee, St. Jakob im Haus, Hochfilzen und Fieberbrunn fast 400 Kilometer Wege zwischen Tälern, Almen und Gipfeln. Die spannendsten Routen auf felsigen Pfaden führen auf den Karstein und zur Buchensteinwand mit einer faszinierenden Fernsicht über die Steinberge - oder zum Wildseelodersee, einem der schönsten Wildalpseen der Kitzbüheler Alpen auf knapp 1800 Meter Höhe. Im rustikal-gemütlichen Wildseeloderhaus, das seit 1892 von Ende Mai bis zum ersten Schneefall für Wanderer geöffnet ist, können kleine und große Entdecker sogar eine romantische Nacht unterhalb des Gipfelkreuzes verbringen und sich am nächsten Tag über Tirols spannendsten Klettersteig am Henne-Grat (2077 Meter) abseilen.

Zu einer Zeitreise starten Eltern mit Kindern auf der Steinplatte: Über vier Kilometer führt der „Triassic Trail“ spielerisch und erlebnisreich zurück in die Zeit, als der Berg noch ein Meer war und dort Dinos lebten, wo heute die Kühe grasen. Zum Vorbereitung in größere Kletterabenteuer locken unterhalb des Steinplattengipfels ein Niederseilgarten für die Jüngsten und an der Mittelstation Streuböden hoch über Fieberbrunn der größte Niederseilgarten der Welt. Nahezu gefahrlos können dort junge wie ältere Semester den teils schwankenden Einstieg in den Aufstieg proben – und die Erfahrung dann am leichten Klettersteig Marokka unterhalb des Henne-Gipfels und am Klettersteig s´Schusta Gangl unterhalb der Steinplatte umsetzen.

Foto: Niederwieser

Kategorie: Verschiedenes